Individuelle Excel Lösungen für Sie

Entscheidungsmatrix

Entscheidungsmatrizen werden eingesetzt, um Entscheidungen zu objektivieren und nachvollziehbar zu machen. Hierbei werden in einem ersten Schritt Kriterien definiert, die die Lösung zu erfüllen hat. Theoretisch unterscheidet man zwischen K.O.-Kriterien, die ohne wenn und aber zu erfüllen sind, und Wunschkriterien, die eher optionalen Charakter haben. Die Wunschkriterien werden entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet. 

Anschließend werden die vorhandenen Möglichkeiten analysiert und für jedes Kriterium erhält jede Alternative eine Note. Idealerweise sind die Personen, die Kriterien und Gewichtungen definieren und jene, die die Lösungen bewerten, organisatorisch getrennt. So können die Möglichkeiten von Manipulation, bewußt oder unbewußt, reduziert werden.

Die Lösungsmöglichkeiten, die die K.O.-Kriterien nicht erfüllen können, werden nicht weiter berücksichtigt. Aus den verbliebenen Alternativen wird jene gewählt, welche  die beste gewichtete Durchschnittsnote erhält.

Das Beispiel unten beschreibt eine recht einfache Entscheidungsmatrix für den Fall einer Stellenausschreibung. Zunächst zeigt sich, dass Bewerber Meier, obwohl notenmäßig der Beste, wegen mangelnder Englischkenntnisse nicht angestellt werden wird. Gemäß der Empfehlung der Matrix würde sich der Arbeitgeber für Bewerber Schulz entscheiden.

In der Realität sind solche Entscheidungsmatrizen komplexer. Unter anderem ist die unten dargestellte Einteilung in K.O.-Kriterien und gewichteten Kriterien sehr einfach. Denkbar sind auch so genannte Oder-Kriterien. Zum Beispiel könnte man fordern, dass der Bewerber entweder in Spanisch oder in Englisch gut ist. Darüber hinaus können Mindestnoten gefordert werden. Weitere Wünsche des Kunden können berücksichtigt werden.

Die IT hat den Vorteil, dass man leicht zwischen dem Ersteller der Entscheidungsmatrix und dem Bewertenden trennen kann.


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